Editorial

      Liebe Leserinnen und Leser,

die digitale Transformation in der Medizin spiegelt sich auch in der Themenauswahl unseres aktuellen Newsletters wider. Folgende Inhalte erwarten Sie in dieser Ausgabe:
  • Informationsveranstaltung zum BMBF-Call „Digitale Plattformen: Interaktive Assistenzsysteme für den Menschen"
  • MEDICA ACADEMY: Seminar zu „Medizinischen Innovationen im digitalen Zeitalter“
  • Eröffnung des Telemedizinzentrums an der RWTH Aachen und Start der Interventionsphase des Projekts TELnet @ NRW.de
  • Analyse der Bertelsmann Stiftung zum „Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag“
Darüber hinaus informieren wir Sie über Aktivitäten unseres Clusters im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion, eine Informationsveranstaltung zu EU-Ausschreibungen im Bereich öffentliche Beschaffung von Innovationen sowie die Erfolge nordrhein-westfälischer Nachwuchsforscher bei den "Starting Grants".

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW




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Netzwerk

Planungsworkshop der Cluster-Initiative NervenSinneTechnik.NRW

      Der Cluster InnovativeMedizin.NRW widmet sich in seiner Arbeit maßgeblichen Trends in der innovativen Medizin, die über eine hohe Relevanz für die Gesundheitsversorgung der Menschen verfügen und zur Fortentwicklung des Medizinstandortes NRW beitragen.

Auf diesen Trends basieren vier themenspezifische Leuchtturm-Initiativen, in denen der Cluster maßgebliche Stärken Nordrhein-Westfalens im Bereich der Forschung & Entwicklung mit industriellen Kompetenzen verknüpft. Ziel ist es, die Entwicklung innovativer Anwendungen und Technologien durch die Initiierung von translationalen Partnerschaften zu befördern und so zu einer zukunftsfähigen medizinischen Versorgung beizutragen, die die Bedürfnisse der Patienten von Beginn an in den Blick nimmt.

Die Cluster-Initiative „NervenSinneTechnik.NRW“ greift Entwicklungen aus dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion auf. Sie befasst sich mit Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems, der Sinnesorgane sowie der Psyche, die durch Erkrankungen oder Unfallgeschehen ausgelöst werden. Ziel ist es, gefährdete oder verlorene motorische, sensorische, kognitive und emotionale Fähigkeiten des Menschen durch den Einsatz technologischer Verfahren aufrechtzuerhalten, wiederherzustellen oder zu verbessern.

Am 14. September 2017 fand auf Einladung des Clusters InnovativeMedizin.NRW in Düsseldorf ein Workshop zur strategischen Planung der künftigen Aktivitäten statt. Analysiert wurden Bedarfe, Potenziale und aktuelle Entwicklungen im Themenfeld Mensch-Technik-Aktion mit speziellem Fokus auf den Bereichen Sinnesorgane, Motorik und Sensorik.

Zu den kommenden Aktivitäten gehört unter anderem die Veröffentlichung einer weiteren Ausgabe der Cluster-Publikationsreihe „Trendreport“, der sich diesmal den Kompetenzen und Potenzialen Nordrhein-Westfalens im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion widmen wird.

Förderung

Informationsveranstaltung zum Förderaufruf „Digitale Plattformen: Interaktive Assistenzsysteme für den Menschen“

      Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit einer aktuellen Bekanntmachung digitale Plattformen, mit deren Hilfe interaktive Assistenzsysteme bestmöglich kombiniert werden können – dabei soll ein größtmöglicher Nutzen für die Menschen erzielt werden. Grundlage der Bekanntmachung ist das BMBF-Forschungsprogramm zur Mensch-Technik-Interaktion „Technik zum Menschen bringen“.

Um das große Potenzial, das in dieser Fördermaßnahme steckt, optimal zu nutzen, lädt der Cluster InnovativeMedizin.NRW Interessierte zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung ein. Sie findet statt am

Montag, den 25. September 2017, von 12:30 bis 15:00 Uhr
im Life Science Center, Merowingerplatz 1a, 40225 Düsseldorf.


Franziska Bathelt-Tok und Catherine Naujoks vom zuständigen Projektträger – VDI/VDE Innovation + Technik GmbH – werden die wesentlichen Kernpunkte des Förderaufrufs erläutern und die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantworten.

Nach einer offenen Diskussion besteht im Anschluss die Gelegenheit zur individuellen Beratung durch den Projektträger. Bei dem anschließenden Lunchbuffet können zudem Kooperationsgespräche geführt werden. Wir freuen uns auf eine informative Veranstaltung!

Wenn Sie Interesse an einer Einzelberatung haben, senden Sie uns bitte eine E-Mail an: kontakt@cimed-nrw.de. Die Gesprächstermine werden nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben.

Darüber hinaus unterstützen wir Sie auch bei der Vermittlung von Kooperationspartnern oder der Bildung von Projektkonsortien. Sprechen Sie uns gerne an!


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Förderung von Forschungsinitiativen auf dem Gebiet Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen

      Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf Basis dieser Förderrichtlinie Innovationen im Bereich der Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen, die entlang der vier Wertschöpfungsebenen (i) Komponenten, (ii) Datenfusion und -interpretation, (iii) Systemintegration und (iv) Validierung, Test, Absicherung ansetzen und die für die zugrunde liegenden Elektroniksysteme neue oder deutlich verbesserte Lösungsansätze erforschen.

Klassische, fest programmierte Robotersysteme werden heute immer mehr durch flexible und mobile Lösungen ersetzt. Roboter der neuen Generation agieren nicht mehr in fest abgegrenzten Sicherheitszonen, sondern in Kooperation mit den Menschen in ihrer Umgebung oder sogar völlig autonom. Sie sind in der Lage, Aufgaben kontextsensitiv zu bearbeiten, das heißt ihr Verhalten der individuellen Situation entsprechend anzupassen. Diese erweiterten Fähigkeiten bilden die Grundlage für eine Vielzahl neuer teil- oder vollautomatischer Robotikdienste für den Menschen, die sich unter der Klasse der Servicerobotik vereinen lassen.

Deren Einsatzgebiete sind mannigfaltig und reichen von der medizinischen Versorgung über die Rehabilitation, das Baugewerbe, der Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft bis zu den Bereichen Transport, Logistik und Landwirtschaft. Aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften und Fähigkeiten sind solche flexiblen Systeme ein Schlüsselelement einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft und Wirtschaft.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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Termine

Informationsveranstaltung zu EU-Ausschreibungen im Bereich öffentliche Beschaffung von Innovationen

      Das Potenzial der Innovationsnachfrage durch eine innovationsorientierte öffentliche Beschaffung ist sehr hoch. 2009 startete die EU-Kommission erste Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen für drei verschiedene Förderinstrumente im Bereich der öffentlichen Beschaffung von Innovationen. Die Ausschreibungen wenden sich an öffentliche Institutionen und sollen diesen einen Anreiz bieten, ihre Beschaffungsprozesse auf innovative Produkte und Dienstleistungen auszurichten.

Die ZENIT GmbH (Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen) ist seit Januar 2017 EU-Kontaktstelle für die öffentliche Beschaffung von Innovationen in Deutschland.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 11. Oktober 2017 in Mülheim a. d. Ruhr stellt ZENIT die Förderinstrumente der EU-Kommission für öffentliche Beschaffung von Innovationen vor und informiert über die aktuellen Ausschreibungen im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020.

Inhaltlich liegen die Schwerpunkte auf den Themenfeldern Gesundheit sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Praxisbeispiele zeigen darüber hinaus, wie EU-Projekte für öffentliche Beschaffung von Innovationen funktionieren, welche Vorteile öffentliche Beschaffer aus der Teilnahme ziehen und wie sich Unternehmen und Forschungsdienstleister beteiligen können.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Kontakt
ZENIT GmbH, Doris Scheffler
Tel: +49 (0) 208 3 00 04 74
E-Mail: ds@zenit.de

(Quelle: ZENIT GmbH)



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MEDICA ACADEMY: Seminar zu „Medizinischen Innovationen im digitalen Zeitalter“

      Vom 13. bis 16. November 2017 findet im Congress Center Düsseldorf CCD Süd mit der MEDICA Academy eine Fortbildungsbildungsveranstaltung für Ärzte, aber auch für Interessierte aus Forschung & Entwicklung und der Industrie statt: Ganztägige Seminare behandeln praxisrelevante Fragestellungen und aktuelle Techniken sowie Entwicklungen aus der Medizinwelt. Renommierte Experten und Referenten führen die Teilnehmer durch die anspruchsvollen Themen und stehen für einen regen Austausch zur Verfügung. Die Seminare beinhalten in sich geschlossene Sessions – so haben Teilnehmer die Möglichkeit, auch einzelne Vorträge zu besuchen.

Der Cluster InnovativeMedizin.NRW ist Veranstaltungspartner und hat den Vorsitz für das am Donnerstag, den 16. November 2017 stattfindende Seminar „Medizinische Innovationen im digitalen Zeitalter – von Smart Health Data bis Mobile Health. Wie schaffen es Ideen in die Praxis?“ übernommen.

Der Besuch der MEDICA 2017 und der COMPAMED 2017 ist im Ticket für die MEDICA ACADEMY enthalten. Eine CME-Zertifizierung bei der Ärztekammer Nordrhein wird beantragt.

(Quelle: Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH)


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Rückblick

Eröffnung des Telemedizinzentrums an der RWTH Aachen und Start der Interventionsphase des Projekts TELnet @ NRW.de

      Das durch den Gemeinsamen Bundesausschuss geförderte Projekt TELnet@NRW verfolgt das Ziel, in den Modellregionen Aachen und Münster ein sektorenübergreifendes telemedizinisches Netzwerk aufzubauen. Es soll in den überlebenswichtigen Bereichen Infektiologie und Intensivmedizin Haus-, Krankenhaus- und Fachärzte miteinander verbinden, um die Gesundheitsversorgung flächendeckend zu verbessern und die Behandlungsqualität und die Effizienz der Versorgung von Patientinnen und Patienten messbar zu steigern. Das Projekt wird mit 20 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds gefördert.

Mit einer Auftaktveranstaltung am 30. August 2017 fiel nun der Startschuss für die Interventionsphase von TELnet@NRW. Gleichzeitig wurden die neuen Räumlichkeiten des Telemedizinzentrums am Campus-Boulevard feierlich eröffnet. Das Grußwort hielt Frau Dr. Beate Wieland, Leiterin der Abteilung Forschung und Technologie im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

(Quelle: RWTH Aachen)


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News

Analyse der Bertelsmann Stiftung zum „Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag“

      Die Zahl der Digital-Health-Anwendungen für Bürger wächst stetig. Doch welche sind diejenigen mit echten Potenzialen für Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung? Und wie können diese schneller für die Versorgung nutzbar gemacht werden? In der Analyse "Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag" befasst sich die Bertelsmann Stiftung systematisch mit den Hürden beim Transfer von Innovationen.

Aktuell ist der zweite Teilbericht der Analyse zur Innovations- und Forschungsförderung erschienen. Dieser analysiert die Kompatibilität von Förderprogrammen aus Wirtschaft und Gesundheitswesen (Innovationsfonds) mit den spezifischen Förderbedarfen der Anbieter von Digital-Health-Anwendungen.

Er zeigt, dass die Programme noch nicht geeignet sind, die Hürden beim Innovationstransfer systematisch abzubauen. Daraus abgeleitet wird unter anderem der Vorschlag für ein Förderprogramm für Studien zum Nutzennachweis von Digital-Health-Anwendungen. Im Bericht finden sich detaillierte Empfehlungen zur Konstruktion dieses Programms.

(Quelle: Bertelsmann Stiftung)


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EU fördert exzellente Nachwuchsforschung: Zehn Auszeichnungen gehen nach Nordrhein-Westfalen

      Zehn herausragende Forscherinnen und Forscher aus Nordrhein-Westfalen haben sich gegen große Konkurrenz durchgesetzt und die begehrten Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) eingeworben. Ihre Forschungsvorhaben werden jeweils mit bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert. Über 3.000 europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten sich um die Förderung beworben, 406 wurden ausgewählt.

Mit insgesamt 67 eingeworbenen Grants liegt Deutschland in dem europaweiten Exzellenzprogramm auf Platz zwei hinter Großbritannien (79). Nordrhein-Westfalen hat mit zehn Grants wesentlich zu diesem guten Ergebnis beigetragen. Im Bundesländervergleich belegt NRW Platz drei hinter Bayern und Baden-Württemberg.

Gleich drei ERC-Grants gehen in NRW an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich. Jeweils ein Starting Grant eingeworben haben folgende Einrichtungen: Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung (Köln), Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (Mülheim/Ruhr), Deutsches Diabetes Zentrum Düsseldorf, Universitätsklinikum Essen, RWTH Aachen, Universität Köln, Universität Düsseldorf.

Die ERC-Grants werden im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 vergeben. Mit der Auszeichnung will die EU grundlagenorientierte Pionierforschung fördern. Die Starting Grants richten sich an vielversprechende Nachwuchsforscherinnen- und forscher. Insgesamt stehen 2017 für die Starting Grants 605 Millionen Euro zur Verfügung.

(Quelle: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW)

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW | Merowingerplatz 1a | 40225 Düsseldorf | www.innovative-medizin-nrw.de