Editorial

      Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns, Ihnen in diesem Newsletter die nächste Ausgabe unserer Schriftenreihe zu aktuellen Trends in der innovativen Medizin vorzustellen: Der neue Trendreport beschäftigt sich mit den Auswirkungen der
"Digitalisierung in der Medizin".

Weitere Neuigkeiten gibt es aus unserem Netzwerk: Wir berichten vom Treffen der Selbsthilfe
Organtransplantierter im Herz- und Diabeteszentrum NRW und blicken zurück auf die gemeinsame Konferenz
aller Fachgruppen des Translationsverbundes "Ein Herz für NRW".

Mit der kürzlich in Kraft getretenen neuen Medizinprodukte-Richtlinie beschäftigt sich das Kompaktseminar
"Medical Device Regulation", das am 31. Mai 2017 in Düsseldorf stattfinden wird und zu dem wir Sie als
regionaler Kooperationspartner des Veranstalters Forum MedTech Pharma sehr herzlich einladen.

Darüber hinaus gibt es wie gewohnt Hinweise auf lohnenswerte Förderaufrufe im Bereich der Medizin und
Medizintechnik.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW

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Netzwerk

Cluster-Trendreport „Digitalisierung in der Medizin“ erschienen


Bild: ® Gstudio Group/Fotolia
      Die Welt spricht über Industrie 4.0 – die digitale Vernetzung industrieller Produktion durch Informations- und Kommunikationstechnologie. Ob Smart Home, Versandhandel oder Online-Banking: Wir alle versenden regelmäßig hoch sensible und persönliche Daten über das Internet. Und in der Medizin? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unsere Gesundheitsversorgung?

Der Trendreport zur „Digitalisierung“ des Clusters InnovativeMedizin.NRW zeigt anhand von
Experteninterviews, was in der digitalen Medizin heute bereits möglich ist. Die Einblicke sollen Mut machen, Innovationen in der Medizin zu unterstützen. Patienten, Ärzte, Wissenschaftler, Unternehmen und Krankenkassen gestalten die innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft und kommen im Trendreport zu Wort. Wir beleuchten den Standort Nordrhein-Westfalen sowie die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen.

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Treffen der Selbsthilfe Organtransplantierter im Herz- und Diabeteszentrum NRW


Bild: HDZ NRW/Armin Kühn. Vorn (v. l.): Hans J. Schmolke, Björn Jockwig u. Prof. Dr. Jan Gummert. Im Hintergrund: Dr. Michael Sachse (Mitte), (v. l.) Erik Rehn u. Uwe Schulz, Dr. Katharina Tigges-Limmer, Volker Lauenroth u. (verdeckt) Jürgen Brakhage
      Es ist eine große Gemeinschaft, die sich um Hans Schmolke mindestens zwei Mal jährlich im Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, trifft. Dem Vorsitzenden der Selbsthilfe
Organtransplantierter NRW sprach Prof. Dr. Jan Gummert, Direktor der Klinik für Thorax- und
Kardiovaskularchirurgie, in seiner Begrüßung ein herzliches Dankeschön für die langjährige Zusammenarbeit und hervorragende Organisation der mit Informationen bestens gefüllten Tagesveranstaltung aus. Das Interesse ist groß und auch diesmal war der Hörsaal des Klinikums mit 160 Teilnehmern wieder ausgebucht.

Eine durchgreifende Besserung hinsichtlich der Transplantationszahlen ist nach wie vor nicht in Sicht. „Für viele Patienten ist der Einsatz von Herzunterstützungssystemen somit der einzige Weg, um die Wartezeit auf ein Spenderorgan zu überbrücken“, betonte Prof. Gummert. „Etwa 1.000 neue Systeme werden jährlich eingesetzt. Allerdings wurden im vergangenen Jahr weniger als 300 Herzen in Deutschland transplantiert – 82 waren es allein im HDZ NRW.“

Verschiedene Workshops setzten sich vor allem mit den vielen Fragen auseinander, denen sich Betroffene und Angehörige im Alltag gegenübersehen. Die erfahrenen Ärzte, Pflegekräfte, Transplantationsbetreuer und Koordinatoren des HDZ NRW konnten dabei mit vielen Ratschlägen und praktischen Tipps weiterhelfen. Die
nächste Veranstaltung dieser Art findet am 14. Oktober in Bad Oeynhausen statt.

(Quelle: Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen)

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Termine

Seminar: Medical Device Regulation (MDR) – Das Wichtigste in Kürze

      Auf die Hersteller von Medizinprodukten, aber auch auf alle anderen Akteure der Branche, kommt mit der neuen Medizinprodukte-Richtlinie eine Vielzahl von Herausforderungen zu, auf die man sich trotz einer 3-jährigen Übergangsfrist rechtzeitig einstellen muss.

Das Forum MedTech Pharma bietet gemeinsam mit der TÜV SÜD Product Service GmbH eine
Informationsreihe zur neuen MDR an. Als Kooperationspartner lädt der Cluster InnovativeMedizin.NRW Sie
herzlich ein zu dem in Düsseldorf stattfindenden Seminar „Medical Device Regulation (MDR) – Das Wichtigste
in Kürze“.

In kurzen Vorträgen stellen Hans-Heiner Junker und Dr. Bassil Akra vom TÜV SÜD die wesentlichen Änderungen bzw. Neuerungen vor, beantworten Ihre Fragen und geben Tipps zur Umsetzung. Anschließend besteht bei einem zwanglosen Get-together die Chance zu Austausch und Diskussion mit den Teilnehmern und
Referenten.

Auf einen Blick
Ort: FFFZ Hotel Tagungshaus der Evangelischen Kirche im Rheinland
Kaiserswerther Straße 450
40474 Düsseldorf
Datum: 31. Mai 2017, 14:30 bis 17:30 Uhr
Kosten: 145 € (inkl. Mehrwertsteuer, Tagungsunterlagen, Kaffeepause und Kaltgetränken)
Registrierung: Die Anmeldung erfolgt über den Veranstalter.

Kontakt
Frau Sandra Karakaya
Tel.: 0911-20671-340
E-Mail: karakaya@medtech-pharma.de

Wir würden uns freuen, Sie am 31. Mai 2017 in Düsseldorf zu begrüßen.

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News

Innovative Medizin: Zwei Millionen Euro für fünf Projekte zur Digitalisierung

      Die Digitalisierung in der Medizin eröffnet die Chance, Patientinnen und Patienten künftig individueller und präziser behandeln zu können. Diese Möglichkeiten werden nun in fünf neuen wissenschaftlichen Projekten weiter entwickelt. Sie waren erfolgreich im Wettbewerb "Innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft". Das Wissenschaftsministerium fördert damit Forschungsvorhaben, die medizinische Informationstechnologien mit gesellschaftlichen Aspekten verknüpfen. Insgesamt steht eine Fördersumme von zwei Millionen Euro bereit.

Die fünf ausgewählten Projekte befassen sich mit der Verbesserung der Sicherheit in der Arzneimitteltherapie und Pflege von Menschen mit Demenz, telemedizinischer Unterstützung von psychisch Erkrankten und innovativer Suchttherapie sowie mit der Standardisierung von onkologischen Befunden und Therapien bei der Genomanalytik.

Der Förderwettbewerb "Innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft" unterstützt dabei Projekte bei der Translation von der Grundlagenforschung hin zur klinischen Anwendung und einer bedarfsgerechten Patientenversorgung. Die Verbundvorhaben werden bis zu drei Jahre gefördert.

(Quelle: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW)

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Rückblick

Dachveranstaltung des Translationsverbundes „Ein Herz für NRW“

      Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Todesursache weltweit, zugleich mangelt es an Spenderorganen und an zuverlässigen Herzunterstützungssystemen für betroffene Patienten. In der Leuchtturm-Initiative „Ein Herz für NRW“ haben sich – koordiniert durch den Cluster InnovativeMedizin.NRW – führende Experten verschiedener Fachdisziplinen zusammengeschlossen, um ein „biohybrides“ Herz zu entwickeln, das die Vorteile technischer und biologischer Komponenten miteinander verbindet.

Seit dem Kick-off des Verbundes Ende 2015 haben sich drei Fachgruppen zu den Themen „Biohybride Gefäße & Stents“, „Biohybride Herzklappen“ und „Biohybride Herzmuskel-Patches“ gebildet, um gemeinsam kardiovaskuläre Teilstrukturen zu entwickeln, die Meilensteine auf dem Weg zum gleichwertigen Organersatz bilden.

Bei einer gemeinsamen Dachveranstaltung Anfang April 2017 trafen sich die Leitungen und Mitglieder aller Fachgruppen, um erste Arbeitsergebnisse zu präsentieren und gemeinsam über weitere Ansätze zu
diskutieren. Zahlreiche interessierte NRW-Akteure aus dem Gesundheitswesen fanden Interesse an der Thematik und informierten sich über den Status innovativer Implantat-Entwicklungen, über Maßnahmen zur Unterstützung des Innovationstransfers sowie über die herausragende Infrastruktur und Netzwerk-Landschaft Nordrhein-Westfalens für die Entwicklung biohybrider Systeme.

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Förderung

Richtlinie zur Fördermaßnahme KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

      Mit der Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken und die Forschungsförderung attraktiver zu gestalten.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche
Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Die Vorhaben müssen dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion zuzuordnen sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten KMU. Dies soll auch dadurch erreicht werden, dass der Transfer von Forschungsergebnissen aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung beschleunigt wird.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

Intelligente Mobilität
Digitale Gesellschaft
Gesundes Leben

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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3. Förderrunde des Wettbewerbs „NRW-Patent-Validierung“ läuft

      Erfindungen und Patente sind ihrer Zeit oft weit voraus. Unternehmen ist es daher häufig zu risikoreich, vor dem Proof of Concept zu investieren. Ziel des Förderprogramms NRW-Patent-Validierung ist die Steigerung der Anwendungsreife von Hochschul-Erfindungen und deren anwendungsorientierte Validierung zur Verbesserung der Verwertungschancen durch Lizenzierung, Verkauf oder durch eine Ausgründung aus der Hochschule.

Dieser Förderansatz soll das Innovationspotenzial der NRW-Hochschulen heben und das Hochschul-
Know-how der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anwendung zuführen. Die Vorhaben sollen zur Umsetzung der NRW-Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“ beitragen.

Gefördert werden können Projekte von Hochschulen (Hochschul-Erfinder/innen) zur Weiterentwicklung von Hochschul-Erfindungen/-Patenten mit relevantem Marktpotenzial. Dies umfasst sowohl die Erstellung eines Proof of Concepts wie auch die Entwicklung von Prototypen. Damit soll die Verwertung von Hochschulerfindungen und Hochschul-Know-how, abgesichert durch Patente, unterstützt werden.

(Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW)

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