Editorial

      Liebe Leserinnen und Leser,

die smarte, patientenorientierte Nutzung von Gesundheitsdaten, Künstliche Intelligenz und Robotik, Mensch-Technik-Interaktion in der Medizin – dies sind die Schwerpunkte unserer ersten Newsletter-Ausgabe im Jahr 2018.

Wir berichten über den Fortgang der Cluster-Aktivitäten in den Leuchtturm-Initiativen SmartHealthData.NRW, NervenSinneTechnik.NRW und MobileConnectedHealth.NRW und möchten Sie auf zwei hochinteressante Veranstaltungen und einen Förderaufruf in diesen Themenfeldern hinweisen.

Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zum "Call for Projects" der PerMediCon 2018 sowie zur Kooperation der onkologischen Spitzenzentren Köln und Essen im Rahmen des "Cancer Center Cologne Essen".

Ganz aktuell ist auch der Hinweis auf den KinderHerz-Innovationspreis NRW 2018, dessen Ausschreibung voraussichtlich im Februar starten wird.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und aufschlussreiche Lektüre.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW




Weitere Informationen erhalten Sie hier
Termine

Konferenz SmartHealthData.NRW: Intelligente Systeme für eine personalisierte Medizin


© Gstudio Group/Fotolia.com
      Die größte Herausforderung in der Digitalisierung der Medizin besteht im vor uns liegenden Jahrzehnt darin, die ständig und mit hoher Beschleunigung wachsenden Datenbestände in Gesundheitswesen und Gesundheitsforschung (big health data) einer intelligenten patientenorientierten Nutzung (smart health data) zuzuführen.

Dieser Thematik widmet sich eine kostenfreie Konferenz, die unter dem Titel SmartHealthData.NRW am 15. Februar 2018 in Düsseldorf stattfinden wird, zu der wir Sie herzlich einladen.

SmartHealthData.NRW ist eine Initiative des Clusters InnovativeMedizin.NRW. Ihr Fokus liegt auf der Nutzung von Gesundheitsdaten in intelligenten medizinischen Unterstützungssystemen. Ziel ist es, die Position Nordrhein-Westfalens in der patientenorientierten Digitalisierung des Gesundheitswesens zu festigen und auszubauen. Hierbei gilt es, unsere Stärken in der medizinischen Informationstechnologie, der personalisierten Medizin und der Versorgungsforschung zu bündeln.

Seien Sie dabei, folgen Sie den Impulsvorträgen renommierter Referentinnen und Referenten und schalten Sie sich aktiv in den Diskurs ein. Hierzu wird den Konferenzteilnehmern im Vorfeld ein Whitepaper zugänglich gemacht, das vom Cluster mit Unterstützung und Beratung einer Vielzahl von Expertinnen und Experten erarbeitet wurde.

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

Zweiter Essener ETIM-Kongress – Künstliche Intelligenz und Robotik im Fokus


Quelle: Universitätsklinikum Essen
      Welchen Einfluss haben Künstliche Intelligenz und Robotik auf das Krankenhaus der Zukunft? Welche Risiken und vor allem welche Chancen ergeben sich aus diesen modernen wie innovativen Technologien generell für die Gesundheitsversorgung? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der zweite ETIM-Kongress „Artificial intelligence and robotics – Emerging technologies in medicine“ des Universitätsklinikums Essen und der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am 16. und 17. Februar 2018. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der ETIM-Kongress will Akteure und Experten dieses laufenden Change-Prozesses zusammenbringen – darunter Ärzte, Informatiker, Ingenieure und Wissenschaftler. Er bietet eine Plattform zum Erfahrungsaustausch, will die Vernetzung fördern und eine ganzheitliche wie nachhaltige Kommunikation zwischen den Teilnehmern forcieren.

Als Ehrengast und Keynote-Speaker wird der Innovationsexperte und neue NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Andreas Pinkwart, den zweiten ETIM-Kongress am Universitätsklinikum Essen besuchen. Veranstaltungsort ist das Lehr- und Lernzentrum der Medizinischen Fakultät.

Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

Call for Projects: PerMediCon 2018: Genomische Medizin – Gemeinsam verstehen, weiterentwickeln und umsetzen

      Zum vierten Mal prämiert die PerMediCon 2018 mit einem Award und Geldpreisen drei innovative und anwendungsorientierte Projekte, die – ob forschungs- oder industrieorientiert – auf Produkte, Technologien und Dienstleistungen im Kontext der personalisierten Medizin abzielen.

Welche Projekte?
Alle form- und termingerechten Einsendungen mit kompetentem Fachbezug zur personalisierten Medizin können an der PerMediCon 2018 mit einem Poster teilnehmen.

Zu welchem Thema?
Äquivalent zum wissenschaftlichen Kongressprogramm sind Produktideen oder Forschungsergebnisse aus den Bereichen Biotechnologie, Diagnostik, Health IT, Medizintechnik und Pharmazie zum Thema "Genomische Medizin – Gemeinsam verstehen, weiterentwickeln und umsetzen" erwünscht.

Wer kann einreichen?
Forschungseinrichtungen und Unternehmen (Start-ups, KMU, Großunternehmen)

Wer trifft die Auswahl?
Eine Fachjury aus delegierten Mitgliedern des Programmbeirates der PerMediCon 2018 bewertet und wählt die Projekte aus.

Was sind die Bewertungskriterien?
Personalisierungsbezug, Innovationscharakter, Anwendernutzen (Ärzte, Forscher, Patienten etc.)

Maximal 20 ausgewählte Projekte erhalten die Möglichkeit, sich am ersten Kongresstag innerhalb der Ausstellung einem Fachpublikum zu präsentieren. Die drei Projekte mit der höchsten Jurybewertung präsentieren sich am zweiten Veranstaltungstag in einem zusätzlichen Vortrag im Kongressprogramm.

Es werden Geldpreise über 1.500 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro verliehen, dem Bestplatzierten wird der PerMediCon-Award 2018 überreicht. Alle ausgewählten Projekte erhalten zudem zwei PerMediCon-Dauerkarten, eine Teilnehmerurkunde und ein Ticket für die Networking-Night der PerMediCon 2018.

Anmeldeschluss ist der 23. Februar 2018.

(Quelle: Kölnmesse GmbH)



Weitere Informationen erhalten Sie hier
News

Entwicklungssprung für Krebsmedizin: Land unterstützt neues Cancer Center Cologne Essen

      In Nordrhein-Westfalen entsteht ein herausragender Schwerpunkt der Krebsmedizin. Die beiden onkologischen Spitzenzentren in Köln und Essen wollen eng kooperieren und bilden künftig gemeinsam das Cancer Center Cologne Essen (CCCE). Im Beisein von Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen haben jetzt beide Partner in Düsseldorf eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Die Kooperation wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) unterstützt.

Die Partnerschaft soll sowohl erhebliche Verbesserungen für Patientinnen und Patienten bringen als auch exzellenter Forschung, Lehre und Weiterbildung in der Krebsmedizin dienen. Sowohl in Größe wie Expertise strebt das neue Krebszentrum Essen Köln eine nationale und internationale Spitzenstellung an. Beide Partner planen derzeit erste Maßnahmen, deren Volumen bei rund 30 Millionen Euro liegen wird. Das Land wird die Umsetzung im Rahmen seiner haushaltsrechtlichen Möglichkeiten unterstützen.

„Krebserkrankungen sind eine der größten medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre", sagte Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen. „Mit der engen Zusammenarbeit zweier führender onkologischer Standorte in Nordrhein-Westfalen und der national und international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können hier neue nationale und internationale Maßstäbe gesetzt werden."

(Quelle: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen)


Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

Stiftung KinderHerz und NRW-Wissenschaftsministerium: 150.000 Euro für die Kinderherz-Forschung

      Die Stiftung KinderHerz Deutschland verleiht den „KinderHerz-Innovationspreis NRW 2018“. Zum zweiten Mal nach der Premiere 2016 wird der Preis für herausragende Forschungsprojekte in der Kinderherz-Medizin vergeben und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Hauptpreis „Innovative Forschung“ ist mit 100.000 Euro, Pflege- und Nachwuchspreis sind mit je 25.000 Euro dotiert.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus NRW bietet sich dadurch die Möglichkeit, wegweisende und nachhaltige Forschungsprojekte umzusetzen. Eine unabhängige Experten-Jury entscheidet über die Vergabe in den drei Preiskategorien. Die Ausschreibung startet voraussichtlich im Februar und läuft bis Ende März.

(Quelle: Stiftung KinderHerz)


Weitere Informationen erhalten Sie hier
Netzwerk

Vorankündigung: Trendreport zur Mensch-Technik-Interaktion in der Medizin


Quelle: Cluster InnovativeMedizin.NRW
      Die vom Cluster herausgegebene Schriftenreihe der Trendreporte beleuchtet Entwicklungen in der innovativen Medizin und ihre Bedeutung für Nordrhein-Westfalen. Im Fokus standen bislang die Personalisierte Medizin (2016) und die Digitalisierung in der Medizin (2017), deren herausragende Potenziale für die Patienten und den Standort NRW Experten-Interviews anschaulich darstellen konnten.

Nun steht die dritte Ausgabe kurz vor der Veröffentlichung, sie widmet sich dem Thema "Mensch-Technik-Interaktion in der Medizin" und bindet – beginnend mit der Patientenperspektive – alle Stufen der Innovationskette ein: Beleuchtet werden neben der medizinischen Anwendung zentrale Aspekte der Forschung, eines Start-ups, der Industrie sowie die Bereiche Kostenerstattung und Ethik/Gesellschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

Cluster-Initiative: NervenSinneTechnik.NRW


Quelle: Cluster InnovativeMedizin.NRW
      Der Cluster InnovativeMedizin.NRW widmet sich in seiner Arbeit maßgeblichen Trends in der innovativen Medizin, die über eine hohe Relevanz für die Gesundheitsversorgung der Menschen verfügen und zur Fortentwicklung des Medizinstandortes NRW beitragen. Auf diesen Trends basieren vier themenspezifische Leuchtturm-Initiativen, in denen der Cluster maßgebliche Stärken Nordrhein-Westfalens im Bereich der Forschung & Entwicklung mit industriellen Kompetenzen verknüpft.

Die Leuchtturm-Initiative „NervenSinneTechnik.NRW“ befasst sich mit Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems, der Sinnesorgane sowie der Psyche, die durch (chronische) Erkrankungen oder Unfallgeschehen ausgelöst werden.

Ziel ist es, gefährdete oder verlorene motorische, sensorische kognitive und emotionale Fähigkeiten des Menschen durch den Einsatz technologischer Verfahren aufrechtzuerhalten, wiederherzustellen oder zu verbessern. Beispiele für die Verknüpfung zwischen dem menschlichen Nervensystem und technischen Komponenten reichen von der Neurostimulation über Neurorobotik bis hin zu computergestützten Assistenzfunktionen und Virtual-Reality-Anwendungen.

Mit einem Planungsworkshop im September 2017 in Düsseldorf startete der Aufbau einer landesweiten und transdisziplinären Community. Ziel ist es, Innovationen im Bereich Mensch-Technik-Interaktion durch intensive Vernetzung zu unterstützen.

Aktuell wird ein Leitliniendokument (Whitepaper) erstellt, das im Frühsommer auf einer landesweiten Konferenz beraten werden soll.

Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

Cluster-Initiative: MobileConnectedHealth.NRW


Quelle: Cluster InnovativeMedizin.NRW
      Die Leuchtturm-Initiative „MobileConnectedHealth.NRW“ fokussiert aussichtsreiche Optionen, die sich durch die Nutzung mobiler Devices im medizinischen Alltag und in der Forschung bieten. Sie initiiert innovative Projekte zur Entwicklung mobiler Technologien für die Patientenversorgung, die nicht nur die Versorgungssicherheit und -qualität erhöhen, sondern auch der Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes NRW dienen.

Im November 2017 lud der Cluster InnovativeMedizin.NRW Experten verschiedenster Fachbereiche zu einem Strategie-Workshop nach Düsseldorf ein. Ziel war es, Handlungsstrategien für Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten, die geeignet sind, die Diffusion nützlicher mobiler Gesundheitslösungen in die Routineversorgung zu beschleunigen.

Die Ergebnisse des Workshops bilden die Grundlage für ein Whitepaper, das derzeit erstellt wird und im Rahmen einer Konferenz im Juli 2018 mit aktiver Beteiligung der Fachöffentlichkeit diskutiert werden soll.

Wenn Sie an einer Mitwirkung an der Initiative interessiert sind, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Weitere Informationen erhalten Sie hier
Förderung

Fördermaßnahme Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion

      Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt: Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2). Ziel ist eine maßgeschneiderte Gründungs- und Start-up-Förderung für den Bereich der MTI.

Gefördert werden Ausgründungen, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzer­erleben)

Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte)

Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien)

Einreichungsfrist ist der 15. April 2018.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW | Merowingerplatz 1a | 40225 Düsseldorf | www.innovative-medizin-nrw.de