Neues Verbundprojekt will Resistenzen bei Pankreaskarzinom erforschen

Die Deutsche Krebshilfe fördert ein neues Verbundprojekt zu Therapie­resistenzen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Leiter ist Jens Siveke vom Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) der Universitätsklinik Essen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den Krebserkrankungen mit der höchsten krebsbedingten Sterblichkeit. Besonders das duktale Pankreaskarzinom ist schwer behandelbar, weil die Tumorzellen gegen verfügbare Medikamente schnell resistent werden. „Nahezu jeder Patient entwickelt im Verlauf der Behandlung Resistenzen gegenüber einer Chemotherapie oder ist schon zu Beginn der Therapie resistent“, erläuterte Siveke.

Im Rahmen des Verbundprojektes wollen die Wissenschaftler die Mechanismen der Chromatinregulation identifizieren, welche die Genorte einer Chemotherapie-Resistenz kontrollieren. Ziel ist es zudem, Regulationswege des Tumors gezielt umzuprogrammieren, damit er für Medikamente und Immuntherapien wieder angreifbar wird.

Die molekularen Ursachen von Resistenzen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sollen an neu entwickelten In-Vitro- und In-Vivo-Modellen und an Tumorproben aus klinischen Studien untersucht werden.

Das Verbundprojekt schließt Wissenschaftler der Universitätskliniken Bochum, Frankfurt, Göttingen, Ulm und Würzburg ein. Es wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Förderschwerpunkts „Translationale Onkologie“ in einem zweistufigen Auswahlverfahren als eines von vier geförderten Projekten ausgewählt und wird über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 1,3 Millionen Euro gefördert.

(Quelle: © hil/aerzteblatt.de)
 
 

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