Forscher arbeiten an IT-gestütztem Fallmanagementsystem für Hausarztpraxen

Ein neues System zur telematischen Betreuung von Patienten entwickelt eine Forschungsgruppe der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Leitung liegt beim Institut für Allgemeinmedizin (IFAM) der Fakultät.

Hausarztpraxen sollen sich über dieses System zum Beispiel mit ihren Patienten sicher und qualifiziert austauschen: Leidet ein Patient etwa unter Bluthochdruck, kann er seine Messwerte per Smartphone oder Tablet an die Praxis übermitteln, woraufhin diese ihm Informationen beispielsweise zur Medikation gibt. In die Praxis sollen die Patienten nur kommen, wenn es medizinisch notwendig ist.

Um dies zu erreichen, arbeitet das IFAM mit dem Essener Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie zusammen sowie mit dem Zentrum für klinische Studien Essen und der Techniker Krankenkasse Nordrhein-Westfalen. „In dem Netz aus über 200 Lehrpraxen des IFAM kann das Projekt umgesetzt und die gewonne­nen Erkenntnisse auf verschiedenste Szenarien im Gesundheitswesen übertragen werden“, hieß es aus der Projektgruppe.

Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss fördert das Projekt über drei Jahre mit 1,26 Millio­nen Euro.


(Text/Quelle: © hil/aerzteblatt.de)
 
 

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